Landgerichtspräsident Günther Ruckdäschel geht in Pension

Ein Nachruf

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Regensburg
Günther RuckdäschelIn den allerallermeisten Fällen gibt es über Mitmenschen die in Rente oder Pension gehen gutes und erfreuliches von ihrem bisherigen Leben zu berichten. Freilich lief bei dem einen oder anderen irgendwann in seinem Leben etwas nicht wie es sollte, doch es wurde ins Reine gebracht und man kann feierlich drüber hinwegschauen. Verdienste werden aufgelistet und gefeiert. Und dies ist gut so!
Bei Landgerichtspräsident Günther Ruckdäschel, der zum 30. Juni 2013 in den Ruhestand tritt, ist es anders, er ist einer der wider besseres Wissen Menschen verfolgte, Freiheitsberaubung begann, er ist Meister im Verdunkeln von Justizverbrechen.

Die Bayerische Staatsministerin der Justiz, Dr. Beate Merk, konnte sich auf Günther Ruckdäschel verlassen, er war ihr treuergeben ohne Rücksicht auf Verluste.

Weltweit einen Namen machte sich Günther Ruckdäschel im Fall Tennessee Eisenberg. Bei dem er, Ruckdäschel, als Leitender Oberstaatsanwalt vorauseilend eine Stellungnahme abgab die typisch für Ruckdäschel ist. Hunderte von Bürgerinnen und Bürger sahen sich aufgrund wie die Justiz die Aufklärung todmontierte zur öffentlichen Demonstration veranlaßt, wollten das Gehabe der Staatsanwaltschaft nicht hinnehmen.

Günther Ruckdäschel ist mitverantwortlich für Freiheitsberaubung, politische Verfolgung, Folter, Verdunklung, dem systematischen Zerreiben von Menschen.

Ich lernte Günther Ruckdäschel relativ spät kennen, es war im Jahr 2008. Nach meiner ersten und einzigen Begegnung mit Herrn Ruckdäschel notierte ich: Sein Angstschweiß riecht jämmerlich. Er hat wohl nicht damit gerechnet, daß ich auf einmal leibhaftig vor ihm stehe und ihn freundlich um Erklärung bat. Ich war voller Zorn und außer mir zu dem Zeitpunkt. Denn die Staatsanwaltschaft griff mich mit Absicht in meiner Würde und Persönlichkeit auf brutale Weise an. Ruckdäschel war zu der Zeit Leitender Oberstaatsanwalt in Regensburg.

Es war ein Brief der Staatsanwaltschaft, den ich an diesem Tag in meinem Briefkasten vorfand. Als Empfänger stand auf dem Brief nicht mein Namen, mein Namen wurde eine Zeile darunter als „alias“ aufgeführt. Zornergriffen machte ich mich umgehend auf den Weg zur Staatsanwaltschaft. Ruckdäschels Vorzimmerdame schickte mich zum Arbeitszimmer der Sachbearbeiterin, die das Schreiben ausfertigte. Dort verweigerte man mir jede Auskunft, weil ich keinen Ausweis mit Lichtbild vorweisen konnte. Ein geschickter Schachzug, denn man wußte bei der Staatsanwaltschaft, daß ich nicht im Besitz eines solches Ausweises bin. Schließlich hat die Staatsanwaltschaft mit dafür gesorgt, daß dies so lange wie möglich so bleibt. Man will ja seine selbsternannten Feinde kleinhalten und wenn diese Justiz etwas gründlich kann, dann ist es dies. Ich ließ mich nicht kleinkriegen und verlangte erneut ein Gespräch mit dem Leitenden Oberstaatsanwalt. Die Vorzimmerdame sagte, der Leitende Oberstaatsanwalt sei nicht im Hause. Ich machte ihr klar, daß ich nicht gehe bevor ich Herrn Ruckdäschel gesprochen, und wenn sie ihn vom Urlaub zurückholen müsse, denn ein derart brutaler Angriff auf meine Würde und Persönlichkeit lasse ich nicht auf sich Sitzen. Schließlich weiß die Justiz wie mein Name ist und wie sie mich zu nennen hat, wenn sie was von mir will! Ich lasse es nicht zu, daß man mich derart angreift, erst recht nicht von offiziellen staatlichen Stellen. Man wußte bei der Justiz sehr genau was es bewirkt wenn man den Namen der auf dem Briefumschlag stand auf mich produziert und, daß der oder die dies macht sich damit als Neonazi bekennt! Der Bezug genügt schon!!! Ich setzte mich im Flur auf die Bank, so hatte ich die Tür zu Ruckdäschels Vorzimmer im Blick. Nach wenigen Minuten schaute die Vorzimmerdame raus und meinte, sie sind ja immer noch hier. Meine Antwort war kurz und bündig, ich gehe auch nicht bevor ich den Leitenden Oberstaatsanwalt gesprochen. Es schreie zum Himmel wie man bei der Staatsanwaltschaft mit Menschen umgeht. Die Dame verschwand wieder.
Plötzlich stand der Leitende Oberstaatsanwalt Günther Ruckdäschel im Türrahmen. Zu einem Gespräch im Verständnis eines Dialogs kam es nicht. Ruckdäschel hat mich wie ein Stück Dreck abgefertigt. Er sagte er hat Kenntnis über die Sachlage. Das bedeutet er wußte, daß mich die Justiz aus politischen Gründen verfolgt, diese mir das Leben zu Hölle macht und, man versucht mir einen anderen Namen, damit eine andere Identität unterzuschieben. Ich hielt Günter Ruckdäschel den Auszug aus dem Melderegister der Stadt Regensburg und mein Geburtennachweis unter die Nase, damit er sieht wie mein Namen geschrieben wird und wie man mich anzuschreiben hat! Ich machte dem Mann mit aller Bestimmtheit deutlich, daß ich nichts akzeptiere, was nicht mein Namen und nur diesen trägt. Aber das wußte man bei der Justiz!

Alles was dann geschah und Günter Ruckdäschel betrifft, tat er zu Hundert Prozent wider besseres Wissens! Er kann sich da nicht drücken. Denn er wußte Bescheid!

Einige Zeit später erfuhr ich, die Staatsanwaltschaft will mir ein Strafbefehl unterschieben, der weder mein Namen noch meine Anschrift trägt. Als ich davon Kenntnis erhielt wandte ich mich umgehend ans Amtsgericht. Von dort bekam ich wie gewohnt keine Reaktion. Eine Gewaltenteilung gibt es bei dieser Justiz nicht. Der Leitende Oberstaatsanwalt der als solcher Verantwortung trug als die Hetze gegen mich anfing war Dr. Johann Plöd und der war nun Präsident des Amtsgerichts Regensburg.

Im Februar 2009 standen unangemeldet zwei Polizeibeamte vor meiner Tür. Sie versuchten im Auftrag der Staatsanwaltschaft, einen für mich sehr hohen Geldbetrag zu erpressen. Sollte ich nicht zahlen seien sie angewiesen mich in die JVA zu bringen.
Man hielt mich über Wochen Fest ohne mir ein Grund vorgelegt wurde. Es war Folter, was ich erdulden mußte. Mir wurden sämtliche Rechte verweigert. Ich war ein Haufen elend, war fix und fertig, als man mich freiließ. Und man ließ mich nur frei, weil eine Leiche der Justiz zuviel Schreibarbeit, und unbequeme Fragen an diese aufgeworfen hätte.

Die Staatsanwaltschaft bestätigt im Juli 2009, daß diese Freiheitsberaubung grundgesetz- und menschenrechtswidrig ist und mit arglistigem- hinterlistigem Vorsatz begangen wurde. Es ist kaltblütige Rache der Staatsanwaltschaft, die mich hinter Gitter brachte. Dennoch gab es weder eine Entschuldigung noch der Versuch einer Widergutmachung.

Da ich seit Jahren ohne Ausweis war und man mir die Ausstellungen eines solchen verweigerte, konnte ich keine Rechtsbeihilfe beantragen, denn das Amtsgericht verlangte zur Antragsstellung nicht nur das persönliches Erscheinen sondern ausdrücklich das Vorlegen eines Ausweises. Das wußte man bei der Staatsanwaltschaft und nutzte es in vollen Zügen aus.

Im Jahr 2010 nahm man mich erneut für längere Zeit fest, auch da wurde ich wiederholt unter widrigsten Bedingungen festgehalten. Rechtswidrig, ohne mich einem Gericht vorzuführen.

Die Folgen dieser Verfolgung und Behandlung durch die Justiz sind nichtwiedergutzumachen. Mein Leben ist nachhaltig zerstört. Ich bin Opfer rechtsextremer rassistischer Staatsgewalt.

Und Günter Ruckdäschel, er wußte bescheid, er legte seine Hand schützend über das Justizverbrechen. Schließlich konnte er sich auf Generalstaatsanwaltschaft, Justizministerium und Justizministerin Beate Merk verlassen. Er wußte nicht nur bescheid, er hat aktiv mitgespielt.

In einem seiner letzten Akte als Beamter spielt (ich schreib′ bewußt „spielt“, denn für die Justiz ist es ein Spiel, sie spielen mit Menschen) Ruckdäschel bei einem der größten bisher öffentlich bekannten bayerischen Justizverbrechen der Nachkriegszeit. Im Fall Mollath. Da war Ruckdäschel an jenem Landgericht Präsident, das für die zwei eingelegten Wiederaufnahmeanträge zuständig ist. Aufgrund der Erfahrungen mit der Regensburger Justiz besteht nicht der geringste Zweifel es ist wider besseres Wissens seitens des Gerichts, daß den Wiederaufnahmeanträgen im Fall Mollath bis heute nicht stattgegeben wurde — auch hier geht es um vorsätzliche Freiheitsberaubung, um ein Justizverbrechen. Die Justiz begeht Freiheitsberaubung durch Unterlassen. Auch ein Günther Ruckdäschel ist wie oben aufgezeigt geübt darin. Diese Justiz hat jedes Gefühl für Menschlichkeit verloren. Sie ist eine Marionette der Partei. Dies zeigt sich im besonderen daran, da es innerhalb der Justiz keine für die Öffentlichkeit erkennbare Distanzierung zu Vertreterinnen und Vertretern solchen offensichtlich grundgesetzfeindlichen Machenschaften gibt.

 

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Anfang Juni 2013